Kariesbehandlung

Kariesbehandlung erfolgt in unserer Praxis schmerzfrei, wobei individuell von Fall zu Fall entschieden werden sollte, ob eine Betäubung nötig ist.

Bei der Behandlung muss zunächst das angegriffene Zahnmaterial restlos beseitigt werden. Danach werden die empfindlichen Bereiche in der Regel mit einem Zahnzement abgedeckt und der Zahn mit einer Füllung verschlossen.

(Welche Füllungsmaterialien wir verwenden, können Sie hier nachlesen.)

Zur Kariesentstehung und Vermeidung ist folgendes zu sagen: Man geht davon aus, dass Nahrungsreste (besonders Zucker und Stärke) zusammen mit Bestandteilen des Speichels Zahnbelag bilden. Dieser stellt eine hervorragende Ernährungsgrundlage für bestimmte Bakterien da und bilden den sogenannten Biofilm.

Nach 48 Stunden wird dieser sogenannte Biofilm pathogen. D.h. die haftenden Nahrungsreste bzw. Mikroorganismen werden von Bakterien verstoffwechselt und zu Säure verarbeitet. Durch den Faktor Zeit, ergibt sich dadurch die Möglichkeit in den Schmelz zu diffundieren. Die Schmelzoberfläche wird leicht aufgeraut. Vorerst ist nicht gleich ein Defekt entstanden. Diese erste Phase der Karies nennt sich Initialkaries. Sie ist reversibel. Durch gezielte Anwendung von Fluoriden kann man Sie aufhalten.

Sollte diese Phase nicht gestoppt werden, wird der schon leicht geschwächte Schmelz durch immer wieder neue Säureangriffe defekt. Es entsteht Karies.

Vorwiegend entsteht Karies in den Zwischenräumen, da hier besonders leicht Nahrungsreste haften. Eine wichtige Präventionsmaßnahme ist daher die Interdentalreinigung. Werfen Sie doch einen Blick auf die Solo-Prophylaxe!